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Ausflugstipps

Tschechische Republik

Český Krumlov

Stadt in Südböhmen (150 km von Prag entfernt), eingetragen in die UNESCO-Liste. Der hiesige Schlosskomplex ist nach der Prager Burg der zweitgrößte Tschechiens. Krumlov war die Residenz des mächtigen Adelsgeschlechts der Rosenberger (bis 1601). Diese eindrucksvolle Stadt hat einen mittelalterlichen Kern und Renaissance-Charakter. Zu den hiesigen Unikaten gehört u. a. das barocke Schlosstheater.

Karlsbad

Die bekannteste und größte Kurstadt Tschechiens mit 12 warmen Quellen, die vor allem bei Behandlung von Verdauungstraktserkrankungen eingesetzt werden. Die Geschichte der Kurstadt reicht bis in das 14. Jahrhundert zurück. Laut Überlieferung entdeckte Karl IV. die Quelle und gründete hier das Kurbad. Karlsbad liegt 130 km südwestlich von Prag und ist heute das Verwaltungszentrum der gleichnamigen Region.

Olomouc (Olmütz)

Eine Stadt mit reicher Geschichte (bis in das 17. Jahrhundert das Zentrum der Mährischen Markgrafschaft), Sitz des Erzbistums und Universitätsstadt. Die Olmützer Denkmalzone ist nach Prag die größte und bedeutendste in Tschechien. Archäologische und architektonische Sehenswürdigkeiten. Barocksäule der Heiligen Dreifaltigkeit, seit 2001 in die UNESCO-Liste eingetragen. 270 km östlich von Prag.

Karlštejn

Die heute wahrscheinlich populärste und meistbesuchte Burg in Böhmen wurde 1348 von Karl IV. gegründet (20 km südwestlich von Prag). In der Burg sollen die Kronjuwelen des Heiligen Römischen Reichs deponiert worden sein. Einmalig ist die gotische Kollektion von 129 Tafelbildern aus der Werkstatt des Meisters Theodorik in der Kapelle des Hl. Kreuzes.

Kutná Hora

Die Stadt 70 km östlich von Prag ist in die UNESCO-Liste eingetragen. In seiner Geschichte spielte die Entdeckung großer Silberlagerstätten im 13. Jahrhundert eine wichtige Rolle, die aus Kutná Hora für die nächsten 300 Jahre eine der reichsten Städte in Mitteleuropa machten. Zu beachten sind auch die gotischen und spätgotischen Sehenswürdigkeiten, z. B. der Dom der Hl. Barbora.

Kulturlandschaft Lednice und Valtice

Weit ausgedehntes Areal im Süden von Mähren (etwa 250 km von Prag), südlich von Brünn, eine künstlich angelegte Landschaft um die Schlösse Lednice und Valtice. Das Areal umfasst Sehenswürdigkeiten aller geschichtlichen Epochen bis zum 19. Jahrhundert, als auf diesem Gebiet ein in die freie Landschaft übergehender englischer Park entstand. Das Areal wurde in die UNESCO-Liste eingetragen.

Kroměříž

Historische Stadt, etwa 270 km von Prag entfernt. Das Schlossgelände mit den Gärten (erzbischöfliche Sommerresidenz) ist in die UNESCO-Liste eingetragen.

Marienbad

Beliebter Kurort mit Mineralquellen (in Westböhmen, etwa 160 km von Prag entfernt), bildet mit Karlsbad und Franzesbad das sog. Kurbäderdreieck.

Hluboká nad Vltavou

Romantický zámek v jižních Čechách v blízkosti Č. Budějovic (140 km od Prahy) patří k turisticky nejatraktivnějším u nás. Romantisches Schloss in Südböhmen in der Nähe von Č. Budějovice (140 km von Prag entfernt), gehört zu den touristisch attraktivsten Reisezielen Tschechiens.

Litomyšl

Eine Stadt 160 km östlich von Prag, bekannt als der Geburtsort des Komponisten B. Smetana. Das hiesige Schloss ist ein typisches Beispiel für die mitteleuropäische Renaissance-Architektur mit reicher Sgrafiti-Verzierung – in die UNESCO-Liste eingetragen.

Třebíč

Eine Stadt 170 km südöstlich von Prag mit einer einmalig erhaltenen jüdischen Stadt, eingetragen in die UNESCO-Liste.

Telč

Die nächste der in die UNESCO-Liste eingetragenen historischen tschechischen Städte liegt 150 km südöstlich von Prag. Der Stadtkern mit gotischem und Renaissance-Charakter entstand in der Zeit der Stadtentwicklung im 16. Jahrhundert.

Žďár nad Sázavou

Die wertvollste Sehenswürdigkeit der Stadt (150 km südöstlich von Prag) ist auf dem Berg Zelená hora zu finden – die Wallfahrtskirche des Hl. Johann von Nepomuk. Der Meisterbau der sog. Barockgotik vom J. B. Santini steht auf der UNESCO-Liste.

Holašovice

Das südböhmische Dorf mit gut erhaltener Volksarchitektur (dem sog. Bauernbarock) steht auf der UNESCO-Liste.

Brünn

Die nach Prag zweitgrößte Stadt Tschechiens bildet das Zentrum Mährens (Böhmen, Mähren und Schlesien sind die historischen Länder der Tschechischen Krone). Die moderne Stadt mit historischem Kern liegt 200 km südöstlich von Prag. Die funktionalistische Villa Tugendhat (1929–30) steht auf der UNESCO-Liste.

Ostrau

Die drittgrößte Stadt Tschechiens liegt in Nordmähren (360 km von Prag). Das Ostrauer Ballungsgebiet entwickelte sich seit dem 19. Jahrhundert in Zusammenhang mit dem Kohleabbau. Heute ist die Metropole der Mährisch- Schlesischen Region eine moderne Stadt mit interessanten technischen Sehenswürdigkeiten. Berühmt ist die Straße Stodolní ulice mit zahlreichen Bars und einem pulsierenden Nachtleben.

Dětenice

Die Gemeinde mit Schloss, das in der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts im Spätbarock umgebaut wurde, liegt 80 km nordöstlich von Prag. Beliebtes Ausflugsziel ist die Schlossbrauerei, die neben Besichtigungen auch eine gemütliche Kneipe mit mittelalterlichem Programm bietet.