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Denkmäler

Der historische Kern mit einer Fläche von 866 ha wurde 1992 in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO eingetragen., Foto: Libor Sváček, archiv Vydavatelství MCU s.r.o.

Die historischen Ereignisse und das künstlerische Schaffen der vorangegangenen Generationen haben viele Spuren hinterlassen, die Prag bis heute prägen. Die stolze Prager Burg mit der Veitskathedrale dominiert die Stadt und dient seit vorchristlicher Zeit bis zum heutigen Tag als Kult- und Residenzstätte der Landesherrscher. Unter den Barockfassaden auf der malerischen Kleinseite und in der anmutigen Altstadt verstecken sich häufig gotische Häuser mit romanischen Kellergewölben. Prächtige Paläste mit Grünanlagen wetteifern mit monumentalen Kirchen, die zahlreiche gut erhaltene geistliche und künstlerische Schätze aus der Vergangenheit beherbergen. Im 11. Jh. wurde die sich auf beiden Moldau-Ufern ausbreitende Stadt mit einer Steinbrücke, der Judita-Brücke, verbunden. Ihr Nachfolger, die berühmte Karlsbrücke, wurde gegen Mitte des 14. Jh. erbaut. Die von Karl. IV. (1348) perfekt geplante Neustadt schluckte die bisher spärlich und unsystematisch besiedelten Gebiete und dehnte sich bis zu der sagenhaften Burg Vyšehrad aus, die vom 11. bis zum 19. Jh. als aktive Stadtfestung diente. Die mittelalterliche Stadtplanung hatte dem Stadtleben bis zur 2. Hälfte des 20. Jh. genügt, bevor Prag unter dem wachsenden Verkehr fast zu ersticken drohte. Im 18. Jh. durchbrach die sich ausdehnende Stadt die mittelalterlichen Stadtmauern und breitete sich in die Umgebung aus, wo Klassizismus, Gebäude des 19. Jh. und moderne Architektur aufeinandertreffen.

Kubistisches Haus "Zur Schwarzen Mutter Gottes", Foto: Libor Sváček, archiv Vydavatelství MCU s.r.o.

Prag gilt als Geburtsort des original gotischen Baustils, der hier über 100 Jahre vor der Spätgotik seinen Ursprung fand, sowie der ältesten Reformation in Europa, ebenfalls mit einem Vorsprung von 100 Jahren. In Prag entstanden nicht nur einzigartige Werke des Manierismus, geschaffen von den Hofkünstlern Rudolfs II und zusammengetragen in dessen großartiger Sammlung, sondern auch sehenswerte Barock und Jugendstilkunstwerke sowie Werke der modernen Weltliteratur, vertreten durch Werke von Franz Kafka, Karel Čapek und anderen. Ganz einzigartig und unvergleichbar ist zweifelsohne die kubistische Architektur. Funktionalismus und Surrealismus haben sich in Prag zeitgleich mit ihrem Entstehen in Frankreich durchgesetzt. Seit dem letzten Jahrzehnt des 20. Jh. ist in Prag auch die postmoderne Kunst präsent.

DER HRADSCHIN, DAS KLOSTER IN STRAHOV, DER PETRIN-HÜGEL UND DIE KLEINSEITE

DIE KARLSBRÜCKE, DIE MOLDAU, DIE BRÜCKEN UND INSELN PRAGS

DIE ALSTADT (Staré Město) UND DAS JÜDISCHE GHETTO

DIE NEUSTADT

DAS NATIONALE KULTURDENKMAL VYŠEHRAD

SMÍCHOV (SMICHOW) UND ZBRASLAV (KÖNIGSAAL)

BŘEVNOV UND WEIßER BERG

DEJVICE, LETNÁ, HOLEŠOVICE UND TROJA

LIBEŇ, VYSOČANY, KARLÍN, ŽIŽKOV UND VINOHRADY